





Am Montag, den 16. März, besuchte eine Igelhelferin die drei zweiten Klassen mit dem sechs Monate alten Igelmädchen Mercedes. Die Kinder waren schon im Vorfeld sehr gespannt und hatten viele Fragen rund um den stacheligen Gartenbewohner vorbereitet. Zuerst erzählte Frau Fleischmann, wie Igel leben und was sie zum Überwintern brauchen. Die Kinder lernten, dass Igel nachtaktive Tiere sind, sich im Herbst eine dicke Fettschicht anfressen und in einem sicheren Unterschlupf Winterschlaf halten. Besonders interessiert hörten alle zu, als es um verletzte oder zu schwache Jungigel ging, die im Herbst von Tierschützern gepflegt werden müssen. Dann durften die Kinder den Igel aus nächster Nähe betrachten und streicheln. Ganz vorsichtig und neugierig beobachteten sie, wie sich Mercedes einrollte und wieder streckte. Zum Abschluss besprachen die Schülerinnen und Schüler, wie jeder im eigenen Garten oder auf dem Schulgelände dazu beitragen kann, dass Igel einen sicheren Lebensraum finden: kein Gift verwenden, Laubhaufen liegen lassen und kleine Durchgänge in den Garten lassen. Der Besuch war für die Kinder ein spannendes Erlebnis und hat ihnen gezeigt, wie wichtig es ist, achtsam mit unseren heimischen Wildtieren umzugehen. Ein herzliches Dankeschön an die Igelhelferin Elke Fleischmann aus Schmidmühlen für ihren engagierten und anschaulichen Besuch!